Normal Life

Sonntag, 4. Dezember 2005

Simply Red

Ein alter Mann betritt die Bühne. Gezeichnet von Alkohol und Drogen mit aufgedunsenem Gesicht und (wohlstands?) Bäuchlein.
Mick erhebt die Stimme. Seine samtweiche, zauberhaft-erotische, akrobatische Stimme. Vergessen sind Äußerlichkeiten. Ein aufsteigender Klangbogen erfüllt die Wiener Stadthalle. Mick, du bist unverwechselbar! Neues gepaart mir Altbewährtem. Großartig! Das fanden wohl auch die anderen Fans. A. und ich waren sehr amused, dass wir, so wie es schien, wohl die jüngsten Konzertbesucherinnen waren. Alterschnitt so um die 50+. Hey, unsere Eltern hatten Musik-Geschmack! Ob wir sie eines Tages zu einem Gig bringen müssen, bei dem die Rolling-Stones auf dem Stock gestützt rocken?
Wisst ihr, wer Support gespielt hat? Nein? Die unverwechslebar, einzigartige Juci. Ja, DIE Juci. Die Juci, die schon seit meinen frühen "Kindertagen" mein Musik(konsum)verhalten prägt. Ich kann mich an Zeiten erinnern, als ihre Konzerte Pflichttermine in der Provinzstadt waren. Die gute Juci. Dann tritt sie ganz unerwartet in der Stadthalle auf! Eine freudige Überraschung!

Donnerstag, 1. Dezember 2005

Tabu

Stop-AIDS-Hand_a


Heute ist der 1. Dezember und ihr dürft das erste Fenster eures Adventkalenders aufmachen. Aber viel wichtiger: heute ist Welt-Aids-Tag.
Aids, die verdrängte Krankheit. Wir wissen alle bescheid. Wirklich? Warum gehen wir damit so dermaßen salopp um? Warum steigt die Zahl der HIV-positiven, obwohl wir bestens aufgeklärt sind? Täglich ein bis zwei Neuinfektionen, allein in Österreich. Von der dramatischen Situation in den afrikanischen, asiatischen und osteuropäischen Ländern, abgesehen, muss uns diese Tatsache in höchste Alarmstufe versetzen!
Aids bekommen nicht nur Homosexuelle, Prostituierte und Drogensüchtige. Aids betrifft uns alle! Manchmal sogar schneller, als wir denken.
Aids eine Bagatelle? Sind wir so naiv, abgestumpft oder ist es uns, auf gut wienerisch, einfach wurscht, dass wir unsere Gesundheit, ja, im weiteren Sinne oft sogar unser Leben, ach so leichtfertig aufs Spiel setzen?
Auch wenn die schein-heilige röm.-kath. Kirche eine andere Meinung vertritt, es ist so leicht sich zu schützen! Deswegen: Nie ohne Gummi!

Sonntag, 27. November 2005

Hurra!

Haben Sie schon mal ihr Festnetz-Telefon reanimiert? Nein. Da können Sie aber froh sein. Puh, keine leichte Sache, das.
Meines hatte heute einen sehr tragischen Unfall. Durch kurze Unachtsamkeit seiner Benützerin landete es unter dem aufgedrehten Wasserhahn. Brrrr! So ein Telefon ist nun mal nicht dazu gebaut schwimmen zu gehen. Die Statistik musste wieder einmal recht behalten. Die meisten Unfälle passieren nun mal im Haushalt.
Der Schock war groß. Doch nach kurzzeitigem Nulllinien-EKG ist die cardiopulmonale Reanimation geglückt. Das stark angeschlagene Telefon befindet sich nun auf dem Weg der Besserung und wenn die Energiespeicher wieder gefüllt sind, wird es wieder vollkommen genesen sein.
Stellen Sie sich vor, wie das wäre, wenn Sie auf die treuen Dienste Ihres Telefons verzichten müssten. Nie wieder Telefon-Sex. Keine schlüpfrigen Gespräche, keine lieben Anrufe,..... (Funk-)Stille.

Vergessen

adventkranz
Leute, heute ist der erste Adventsonntag! Warum sagt mir das niemand?! Hab' ich's wirklich vergessen oder gar verdrängt? Jetzt bin ich im Bilde, durch Zufall. Die erste Kerze brennt. Danke, S.! Die Einzelteile meines schmucken Kränzchens liegen noch unberührt im Kasten. Keine Zeit für kreative Basteleien. Schade.
Es schneit und wintert und über 200 Punschstandln sind allein in Wien schon wie die Schwammerln aus dem Boden gewachsen. Dafür gibt es sogar Kontrollore. Ob die Gefahrenzulage wegen drohender Alkoholvergiftung bekommen? Wie auch immer. Ich persönlich meide punschiges Gesöff genau so, wie der Teufel das Weihwasser verabscheut.
Indizien gibt es genug dafür, dass Weihnachten knapp vor der Türe steht. So auch die Kerzenflut bei Bipa. Da hab' ich gestern, ohne einen Gedanken an Weihnachten zu verschwenden, eine hübsche Kerze erstanden. Dabei musste ich feststellen, die an den Regalen angeschriebenen, nicht immer mit den tatsächlich verrechneten, Preisen übereinstimmen. Doch die Kassierin zeigte sich sehr einsichtig. So unter dem Motto "Probieren kann man's ja."
Weihnachten, am 24. Dezember. Schon bald, gell? Noch soooo viel zu erledigen.....
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Sichere Wahrheit erkannte kein Mensch und wird keiner erkennen Über die Götter und alle die Dinge, von denen ich spreche. Sollte einer auch einst die voll- kommenste Wahrheit verkünden, Wissen könnt' er das nicht: Es ist alles druchschwebt von Vermutung. (Xenophanes, um 500 v.Chr.)

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