Head Hunter

Samstag, 10. September 2005

E R

01_uhrturm-graz

Ein Seitensprung. Ja, ich betrüge dich. Und weißst du was: Es macht SPASS! Ja! Spaß, Spaß, Spaß! So, jetzt ist es rauß. Offiziell sozusagen. Und wenn du es genau wissen willst: Ich bereue es NICHT! Nein, kein bisschen. Im Gegenteil!
Emergency Room live, täglich. Das ist spannend und anstrengend. Warum haben Männer bloß solch große Angst vor Nadeln? Nicht, dass es mich stören würde. Ich liebe das Gefühl von Stärke und Macht (für den Augenblick, zumindest). Sind sie nicht arm?

Montag, 29. August 2005

Loco

Der Sommer dieses Jahr war schon ein Kapitel für sich. Wahrscheinlich hat er sich den Kärntner Landeshauptmann zum Vorbild genommen. Kaum war er da, war er auch wieder weg. Da-weg. Weg-da. So ein unentschlossenes Bürscherl.
Ich persönlich bin der Meinung, dass dieser Sommer, der nie begonnen hat, schon viel zu lange dauert. In die Geschichte wird er wohl als der Sommer, der nie kam, eingehen. Einem Mann würde ich hier an dieser Stelle den Laufpass versetzen. Weg mit diesem Jahreszeiten-Ungetüm. Was sollte dieses Wischi-Waschi-Schlappi-Soft-Getue? Nur Flausen im Kopf, was?! Wo bleiben die harten Männer? Die mag ich! Ja, Männer wie Stahl. Aber ständig dieses Vanilla-Gehabe, igitt!
Werden Herbst und Winter halten, was sie versprechen? Stürmisch, mystisch, eisig. Knackig! Draußen frostig und klirrend, aber drinnen lodert ein heißes Feuer. So soll's sein!

Sonntag, 10. Juli 2005

Männergespräche

Hofburg backstage.
Hektik kommt auf.
Die ersten Gäste werden in einer halben Stunde eintreffen.
Eventmanager B. fragt Supervisor C. :" Hast du ein Deo da?"
Darauf entgegnet C. :"Gute Idee, ich hab' selber noch keines oben."
Weg waren sie, verschwunden hinter dem Paravent im Crewraum.

Sonntag, 3. Juli 2005

U2

U2, das war der Plan. Die Karten waren schon die Meinen. Glückstreffen! Für das restlos ausverkaufte Konzert doch noch Karten ergattert.
Aber dann, Donnerstag Abend plötzlich Kopfschmerzen. Damit nicht genug. Schmerzen in jeder einzelnen Muskelfaser, jedes noch so kleine Gelenk zwischen kleiner Zehe und Genick tat weh. Die Quecksilbersäule des Fieberthermometers stieg und stieg und stieg.
Der Spaßfaktor von Plan B ging gegen NULL. Zuhause herumsitzen, dem Radio lauschen und in wohl dosierten Portionen Salbeitee schlürfen. Wenn's wenigestens helfen tät.
Manchmal, da wäre ich einfach gerne mein Kater. Der hat sieben Leben. Liegt entspannt in der Wiese und lässt sich faul die Sonne auf den Pelz scheinen. Hin und wieder fängt er eine Maus und inspiziert das Revier. Wenn ihm einmal etwas gegen den Strich geht, dann beutelt er sich einfach ab und zieht sich aus dem Staub.

Mittwoch, 29. Juni 2005

Schluss mit lustig.

Der Kuschelkurs mit meiner Hausverwaltung ist nun hoch offiziell beendet.
Einsparungsmaßnahmen da und dort. Die Betriebskosten steigen permanent. Das Verkommen des Hauses ist unübersehbar. In diesen Wohnblock bin ich nicht eingezogen, damals.
Luft anhalten, bis der Lift kommt. Denn es stinkt erbärmlich nach Müll. Der Eingangsbereich verdreckt zusehens. Die Uhr wurde seit der Umstellung Sommer-Winter nicht neu eingestellt. Dafür ist die Technik zuständig, hat man mir mitgeteilt. Nach etlichen Anrufen haben sich die Zeiger dennoch nicht bewegt. Haben die die Zeitumstellung auch verschlafen? Von verschlossenen Eingangstüren hat hier wohl auch noch niemand gehört.
Die Waschmaschine ist kaputt. Kein Komentar. Statt Wäsche zu waschen rinnt das Wasser einfach aus. Ein Anruf im Kundencenter. Doch niemand ist zuständig. Wiedermal die Technik. Dort schlafen doch alle!
Es reicht!

"Kollege andere Baustelle."

Donnerstag, 23. Juni 2005

Sms

Was hätten wir vor ein paar Jahren gemacht? Damals, als es noch keine Mobilfunknetze und keine SMS-Dienste gab? Wie haben wir damals Treffen abgesagt, Termine verschoben oder mit unseren Liebsten kommuniziert? Hat es so etwas wie Kommunikation überhaupt gegeben?
Wie haben wir die Reizüberflutung überstanden, als wir noch in ganzen Sätzen miteinander gesprochen haben? So gesehen bringt das Handy enorme Vorteile. Wir müssen nicht antworten, wenn uns nicht danach ist und wir reduzieren unsere Aussagen auf das Wesentlichste. Zwei, drei Wörter im Telegrammstil und ab damit. Der Empfänger wird es schon verstehen. Wenn nicht, dann ist es auch egal. Diese Art der Kommunikation ist so angenehm unpersönlich. Man muss sich nicht ernsthaft mit dem Gegenüber auseinandersetzen. Herrlich!
"Tut leid!" ist nur eines unzähliger Beispiele. Was tut leid? Wem tut was leid? Wem tut es leid? Warum? Tut leid. Ich verstehe das nicht. Schmecks.
Wie hätten wir uns zu Zeiten, als wir noch daran gewöhnt waren, uns in ganzen deutschen Sätzen miteinander zu unterhalten, wohl gesagt?
Vielleicht wird sich das eines Tages wieder ändern und wir finden Gefallen an hochwertiger Kommunikation und anspruchsvoll verwendeter Sprache.

Das Flugzeug wartet nicht. Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende! Viel Spaß beim Donauinselfest!!!

Samstag, 18. Juni 2005

Forever Fun

Da liegt sie nun vor mir, die leer gegessene Packung von Haribo. Dr. U.Th. Strunz grinst mir entgegen. So überwältigend schmecken diese Fruchtgummi-Dinger nicht. Die 150g Packungsinhalt sind durchaus entbehrlich. Wirklich wahr!
Herr Dr. Strunz sieht das wohl anders. Er meint: "Forever Fun - Vitalstoff - Genuss ohne Fett. Apropos Genuss - heute schon gelaufen? Laufen ist Leben und Lebensfreude - täglich, leicht, locker, lächelnd, schwebend wie ein Adler." Und grinst, und grinst und grinst.
In Zukunft landet wieder alt bewährte, sündige Schokolade in meinem Einkaufskorb. Die verwöhnt nicht nur himmlisch den Gaumen, sondern ist auch genau richtig für Verspielte. Sorry, aber da können künstliche Fruchtgummis einfach nicht mithalten.

Freitag, 10. Juni 2005

Zweiundvierzig

Warum hat der Wecker schon so früh geklingelt? War da was? Ja!
Kurz nach 06:00 Uhr morgens. UCI Millenium City. Kino und Frühstück - Frühstück und Kino. Warum steht die Sonne noch nicht am Himmel? Warum schmeckt Zucker süß? Warum ist das Semmerl rund? Warum Kaffee mit Milch und Zucker? Warum, warum, warum?
The Hitchhiker's Guide to the Galaxy. Dafür lohnt es sich auf alle Fälle, die eigene Galaxie zu verlassen. DANKE J. und DANKE J.!
Normalerweise locken mich SiFi-Filme nicht so sehr. Aber "Per Anhalter durch die Galaxis" ist da eine Ausnahme. Ja, ich mag scheinbar sinnlose Erzählungen; spielt nicht auch manchmal das Leben so? Es schwingt sogar etwas Tiefsinniges, in der vor Nonsense überschwappenden Geschichte, mit. Ich muss das Buch lesen oder den Film noch drei Mal sehen!!

Ach ja, wo ist mein Handtuch?

DON'T PANIC!

Dienstag, 31. Mai 2005

Boys will be toys....

Gestern, ein Schulungs-Seminar. Da gibt's immer wieder kürzere und längere Small-Talk-Rauch-Pausen. Zum Wetter passend werden brandheiße Themen besprochen: Was kann frau gegen Blasen, die von ach so hübschen Riemchen-Sommer-Sandaletten verursacht werden, tun? Ouch, das tut ja so weh; und es eitert. Auweh auweh!
Ein anderes, wetterunabhängiges Gesprächsthema sind da schon Männer. Und dises Gebiet ist schier unerschöpflich. Aber gestern stand "ER hat sich für mich geändert" auf dem Programm. Eine sehr kompetente Kollegin hat dies zwischen zwei Zügen an ihrer Muratti ausposaunt. ER hat angerufen. Er meldet sich. Er macht was ich will. ICH habe ihn geändert.
Wow, großartig. Wie macht sie das? Wir wollen auch. Einige wurden da vor Neid leicht blass ums Näschen.
Ach, das geht ganz einfach. Jeder Mann kann sich ändern.

Da musste ich doch ausnahmsweise Partei für die Männerwelt ergreifen. Wieso muss frau den Auserwählten ändern? In m e i n Verständnis von harmonischem Miteinander passt es jedenfalls nicht, jemand anderen ändern zu wollen. Ist es nicht viel mehr so, dass wir mit einem Partner / einer Partnerin einen mehr oder weniger langen Abschnitt unseres Lebens teilen, weil wir sie / ihn genauso lieb gewonnen haben, wie er / sie ist? Wir finden die eine oder andere Angewohnheit charmant, wir arrangieren uns mit den Schwächen des / der anderen und wir wachsen zusammen oder leben uns leider einfach auseinander. That's life. Aber um jemanden zu ändern, brauche wir doch keinen Lebens(abschnitts)partner. Da wäre es doch viel einfacher einen Computer zu programmieren oder ein Haustier zu erziehen.
Mitmänner und -frauen sind auf alle Fälle kein Spielzeug!!

Mittwoch, 25. Mai 2005

Amsterdam

John Denver
All my bags are packed I'm ready to go
I'm standing here outside your door
I hate to wake you up to say goodbye.
But the dawn is breaking it's early morning
The taxi is waiting, he is blowing his horn
Already I'm so lonesome, I could cry

So kiss me and smile for me
Tell me that you wait for meHold me like you never let me go

I'm leaving on a jetplane,I don't know when I'll be back again
Oh babe I hate to go

There is so many times I've let you down
So many times I've played around
I tell you now they don't mean a thing.
Every place I go I think of you
Every song I sing I sing for you.
When I come back I wear your wedding-ring


So kiss me and smile for me
Tell me that you wait for meHold me like you never let me go

I'm leaving on a jetplane,I don't know when I'll be back again
Oh babe I hate to go


Now the time has come to leave you
One more time let me kiss you
Close your eyes, and I'll be on my way
Dream about the days to comeI wont have to leave alone, and I
wont have to say:


So kiss me and smile for me
Tell me that you wait for meHold me like you never let me go

I'm leaving on a jetplane,I don't know when I'll be back again.
I'm leaving on a jetplane,I don't know when I'll be back again.
I'm leaving on a jetplane,I don't know when I'll be back again.

Oh babe I hate to go.
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Sichere Wahrheit erkannte kein Mensch und wird keiner erkennen Über die Götter und alle die Dinge, von denen ich spreche. Sollte einer auch einst die voll- kommenste Wahrheit verkünden, Wissen könnt' er das nicht: Es ist alles druchschwebt von Vermutung. (Xenophanes, um 500 v.Chr.)

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