Montag, 24. Oktober 2005

Stiletto, Stiletto, Stiletto....

Ist heute wirklich schon wieder Montag? Muss das sein? Nein, oder!
"I want to lay down in a bed of roses" in meinen Ohren. Und schon wieder aufstehen.
Das war ein Wochenende! Ich meine, wie oft geht man nach einem Rock-Konzert mit der Band aus? Jetzt muss ich's erzählen, oder? Stiletto - der Mann, der Schuhen den Namen gibt, A., J. und ich sind nach ihrem Konzert im Barfly's gelandet. Jetzt weiß ich nicht wovon ich mehr begeistert sein soll, von Stiletto - der meinte ich würde aussehen wie Cindy Crawford, oder vom Barfly's - the best cocktailbar in town. Die Bar ist der Wahnsinn! Man hat gar nicht mehr das Gefühl in Wien zu sein. Kaum durch den unscheinbaren Eingang in der Esterhazygasse verschwunden, ist man in einer anderen Welt. In Kuba. So wie das in einer cubanischen Bar üblich ist, mussten wir Romeo y Julieta rauchen. Und erst die Barkeeper. Ein Traum! Ich steh' drauf, wenn Männer für mich strippen!

Dienstag, 18. Oktober 2005

So ist es

"Man muss mit Enttäuschungen leben, aber man sollte nicht mit ihnen schlafen."
Marlene Dietrich

Samstag, 15. Oktober 2005

Comeback

Okay, okay, ich geb's zu. Ja, ich war shoppen und hab' wieder mal viel zu viel Geld ausgegeben. Was bietet sich an einem Samstag Nachmittag mehr an, als die Mariahilfer Straße entlang zu spazieren? Du, gehst im Wald spazieren. Auch in Ordnung - für dich. Ich brauche das urbane Feeling. Nach meiner langen Wien-Abstinenz war mein kleiner Shoppingbummel wohl verdient und nur allzu legitim. Was sich alles ändern kann in zweieinhalb Montaten. Da wurde zum Beispiel die Sexworld umgebaut, und erstrahlt in neuem Glanz. Heißt auch Sexworld Spartacus. Völlig unschmuddelig. Irgendwie wie ein Sexsupermarkt. Ich mag das nicht so, wenn mir Mitmenschen fast auf die Zehen steigen und mich schubsen, während ich einen Vibi begutachte. Nein, dass muss ich wirklich nicht haben. Außerdem strahlt die Beleuchtung viel zu grell. Da glitzert und funkelt zwar das Spielzeug schöner. Aber ich mag es torzdem nicht geblendet zu werden.
Apropos neu, ich hab' mir wieder mal ein paar Schuhe gekauft. Eines der teuersten, das ich in den letzten zwei Jahren erstanden habe. Dann sind es weder High Heels noch sonst irgendwie aufregende Exemplare. Ein ganz normales Paar Laufschuhe. Ich sag's nur ungern und deshalb werde ich jetzt auch flüstern: Meine Alten habe ich diesen Sommer durchgelaufen. Mit den neuen werde ich morgen beim Terry Fox Lauf starten. Mal sehen, was sie können, ob sie ihr Geld wirklich wert sind und wie lange sie leben. Der Verkäufer - übrigens ein süßer Schnuckl, Geschichte-Student seines Zeichen - hat ihnen mindestens 1200 km gegeben.
Samstag Abend, ich begebe mich jetzt auf die Ausschau nach einem stilvollen Sportwagen. Diesmal nehm' ich die Vollkaskoversicherung.

Donnerstag, 13. Oktober 2005

Sicherheit

Sicherheit ist wichtig. Da sind wir uns alle einig. Schütz dich selbst, sonst tut es keiner!
Auf zum Verkehrssicherheitstraining! Den guten, alten Apollo 13 gesattelt und loß ging's. Boxenstopp an der Tankstelle zum Reifendruck messen. Nöp, da ist keine xy-chromosomale Hilfe von Nöten. Selbst ist die Frau!
Ab auf die Piste. Schieben, Schleudern, Bremsen und Ausbrechen auf Eis und Schnee - mir gefiel's. Apollo 13 sah kurzfristig Diskussionsbedarf. Wahrscheinlich war dem alten Herrn das Tempo etwas zu hoch. Nach ein bisschen Zuckerbrot und Peitsche hat er sich dann gehorsam benommen.
So ein Sicherheitstraining kann den Spaßfaktor im (Straßen)verkehr um einiges erhöhen.

Dienstag, 4. Oktober 2005

Eier schaukeln

Ein Hoch dem weltweiten Verblöden! Grandios! Ja, ich bin begeistert von so viel Schwachsinn, auf einem Fleck. Ich bin mir auch sicher, dass sich das toppen läßt. Dem Nonsense sind bekanntlich keine Grenzen gesetzt. Dumm - dümmer - am dümmsten - und noch viel weiter, bis es irgendwann weht tut. Doch dann sind die wenigen grauen Zellen, die überlebt haben, so sehr zermatscht, dass es erst recht nicht weh tut.
Jetzt weiß ich allerdings nicht vor wem ich mehr Angst haben soll, vor denjenigen die diesen Quatsch erfinden oder vor denen, die ihn konsumieren - wahrscheinlich unreflektiert. Letztere sind überall. Sie sitzen in der Tram neben mir und steigen mir im Bus auf die Zehen. Diese Menschen sind gefährlich! Denn sie sind beeinflussbar. Sie denken nicht selbständig. Selbst wenn sie wollten, könnten sie es wahrscheinlich nicht.
Alle die, die sich fragen, wovon ich die ganze Zeit spreche, die sollen mal ihre virtuellen Eier schaukeln.
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Sichere Wahrheit erkannte kein Mensch und wird keiner erkennen Über die Götter und alle die Dinge, von denen ich spreche. Sollte einer auch einst die voll- kommenste Wahrheit verkünden, Wissen könnt' er das nicht: Es ist alles druchschwebt von Vermutung. (Xenophanes, um 500 v.Chr.)

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