Kitsch
Gleich vorweg, meine lieben LeserInnen, ich bin nicht kategorisch gegen Weihnachten. Oh nein, ganz im Gegenteil! Es gibt fast nichts Schöneres, als mit den Liebsten einen besinnlichen Adventnachmittag zu verleben; so mit nach Früchten und Zimt duftendem Wintertee, bei Kerzenlicht, vielleicht mit den ersten selbstgebackenen Keksen und gemütlich zu plaudern; Eine Stimmung, die uns von innen heraus wärmt, einzufangen. Doch Weihnachtsstimmung lässt sich nicht erzwingen. Sie muss sich ganz von selbst ausbreiten.
Diese abertausenden funkelnden Lichter, die Weihnachtsmänner, die einem drohen auf den Kopf zu fallen, alle in den grellsten Farben blinkenden Lichterketten, das hat wirklich nichts mehr mit Weihnachten zu tun - das ist höchstens Raubbau an unseren Ressourcen! Energieverschwendung, Ausbeutung von Kinderarbeiskräften, Umweltverschmutzung,.....
Nichts als Kitsch, diese in Neonfarben blinkenden "Weihnachts"girlanden. Muss man manisch depressiv oder permanent auf der Welle sein, um das zu verstehen? Die Beleuchtung einer Wohnung im Haus vis à vis ist hingegen schon fast wieder originell. Tag und Nacht dasselbe Licht - orangerot, auf alle Fälle nicht das Licht einer herkömmlichen Osrambirne. Am Vorhang, der das Fenster anscheinend gegen neugierige "Spanner" schützen soll, lassen sich eindeutig Hanfblätter erkennen. Jedem seine ganz persönliche Weihnachtsdekoration;-)
Wenn man's bedenkt, und der Legende Glauben schenkt, dann hat das Jesuskind in der Krippe zu Bethlehem nicht mehr als seine Mutter, Joseph, das Stroh in der Krippe und das Vieh, das den Stall wärmte, gehabt. Warum müssen wir uns also mit Kitsch ersticken? Geht es uns zu gut? Sind wir wirklich nur noch auf Materielles bezogen?
Ein simpler Strohstern und eine ehrliche Umarmung genügen doch vollkommen!
Diese abertausenden funkelnden Lichter, die Weihnachtsmänner, die einem drohen auf den Kopf zu fallen, alle in den grellsten Farben blinkenden Lichterketten, das hat wirklich nichts mehr mit Weihnachten zu tun - das ist höchstens Raubbau an unseren Ressourcen! Energieverschwendung, Ausbeutung von Kinderarbeiskräften, Umweltverschmutzung,.....
Nichts als Kitsch, diese in Neonfarben blinkenden "Weihnachts"girlanden. Muss man manisch depressiv oder permanent auf der Welle sein, um das zu verstehen? Die Beleuchtung einer Wohnung im Haus vis à vis ist hingegen schon fast wieder originell. Tag und Nacht dasselbe Licht - orangerot, auf alle Fälle nicht das Licht einer herkömmlichen Osrambirne. Am Vorhang, der das Fenster anscheinend gegen neugierige "Spanner" schützen soll, lassen sich eindeutig Hanfblätter erkennen. Jedem seine ganz persönliche Weihnachtsdekoration;-)
Wenn man's bedenkt, und der Legende Glauben schenkt, dann hat das Jesuskind in der Krippe zu Bethlehem nicht mehr als seine Mutter, Joseph, das Stroh in der Krippe und das Vieh, das den Stall wärmte, gehabt. Warum müssen wir uns also mit Kitsch ersticken? Geht es uns zu gut? Sind wir wirklich nur noch auf Materielles bezogen?
Ein simpler Strohstern und eine ehrliche Umarmung genügen doch vollkommen!
Artemis66 - 12. Dez, 18:50